Die bittere Realität einer Gewerkschaft!!

Mobilisierung bis zum 7. Mai

Am Donnerstag den 19 April wurden die Tarifverhandlungen von Seitens der Gewerkschaft I.G BAU offiziell für gescheitert erklärt. Jetzt heißt es Mobilisieren, auf Deutsch: Baustellen Ausfahrten,  Betriebsversammlungen bzw. auf die Straßen gehen und so viele wie möglich für die Demo in Berlin auftreiben.

Hintergrund ist der, wenn Tarifverhandlungen scheitern dann gehen diese in eine sogenannte Schlichtung. Eine Neutrale Person spricht mit den Verhandlungspartnern und man versucht auf einen Nenner zu kommen.

Passiert auf diesem Weg nichts, dann wird es zu Warnstreiks kommen. So, und genau hier ist der Hund begraben!

Jörg und ich besuchten diese Woche schon zwei Betriebsversammlungen von größeren Baufirmen mit ca. 500 Arbeitnehmerinnen. Ausgerüstet mit Listen für 7.Mai/ Berlin um sich eintragen zu können, denn es wurden Busse aus allen Bundesländern organisiert, haben wir derzeit eine sehr mäßige Teilnahme für die Demo bekommen.

Man möchte in Berlin vor dem Schlichtungsgebäude so richtig laut sein, um sichtbar zu machen dass hier schon einige oder viele von den Verhandlungen betroffen sind, nur ohne Arbeitnehmerinnen stellt das eine gewisse Schwierigkeit dar.

Rechtlich ist das so abgesichert, dass man sich auf das Versammlungsrecht beruft und teilnehmen kann, nur bekommt man keine Entlohnung vom Betrieb.

Noch Skuriler sind Betriebe die einen eigenen Haustarifvertrag besitzen. Diese sollte man wenn möglich auch zur Demo bewegen, nur diese Tarifverhandlungen betreffen diese doch überhaupt nicht oder nur eingeschränkt. Wer sollte da mit ziehen? 

Ich lernte bei den Versammlungen der Betriebe richtig gute und auch engagierte Betriebsräte und Betriebsrätinnen kennen, nur sind das einige wenige die in Deutschland auf die Straßen gehen.

Kaum zu glauben, aber die Realität!!

Bis dann euer Franky 😉

 

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