Protestkundgebung: „Shame on you, Deliveroo!“

Den „Black Frieday“ haben die FahrerInnen von Essenzustellern in Deutschland genutzt um über ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Viele FahrerInnen bei Deliveroo sind mittlerweile „Freerider“ und somit selbstständig. Für die Lieferung bekommen diese Personen ein paar Euro und müssen davon noch ihre Sozialabgaben bezahlen.

Gründe für die Aktion waren:

  • Betriebsratsbehinderung durch Massenentlassung
  • Scheinselbständigkeit
  • Ketten-Befristung als Drohkulisse
  • Niedriglohn, der zum Leben nicht reicht
  • Asoziale Experimente mit Null-Euro pro Stunde und Ein-Stunden-Schichten

Leider hatte die ganze Aktion für mich persönlich einen kleinen schlechten Beigeschmack, die Aktion wurde vom Verein Arbeitsunrecht gemacht und leder hat man sich nicht die Gewerkschaft offiziell ins Boot geholt, zum Glück hatten wir Pfeiffen mitgenommen sonst wäre es eine sehr ruhige Protestkundgebung geworden. Organisation und Planung ist das halbe Leben.

Solidarität darf bei solchen Aktionen niemals fehlen und ein bisschen mehr Power würde ich mir schon von den Veranstaltern wünschen.

Sonst bleibt mir nur zu sagen: „Hoch die internationale Solitarität“

Pressebericht und weitere Infos zu diesem Thema:

Tschüss Mario

PS: Leider hab ich mein Interview noch nicht gefunden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

60 − 51 =